Neotopia


Neotopia stellt die Frage, wie die Welt aussehen würde, wenn jeder Mensch die gleichen Voraussetzungen hätte.

Manuela Pfrunder präsentiert eine imaginäre neue Weltordnung:


NEOTOPIA

[eine Wortschöpfung aus Topos (Pl. Topoi, von altgriechisch τοποςtópos „Ort, Thema, Gemeinplatz")

und Neo (von altgriechisch νέος néos ‚neu', ‚frisch', ‚jung', aber auch ‚ungewöhnlich', ‚revolutionär')]


Neotopia zeigt die Vision einer Welt, in der alles im Sinne radikaler Gerechtigkeit neuverteilt ist, in der jeder Mensch die gleichen Rechte und damit auch den gleichen Anspruch auf alle Ressourcen hat. Auf der Basis von Statistiken werden die Besitzverhältnisse so geregelt, dass jeder Mensch den gleichen Anteil an Allem erhält.


Neotopia teilt jedem Menschen ein eigenes Land zu, 291,5 m x 291,5 m gross, mit Insel, Wasser, Kultur- und Ackerland. Mit Wüste, einem Anteil an der Reis-, Auto- und Seifenproduktion und der Freiheit, mit seinen Ressourcen auf eigene Weise umzugehen.


Durch den fortschreitenden Klimawandel und die Corona-Pandemie wurden die sozialgeografischen Unterschiede in unserer globalisierten Welt erneut verschärft. Ausgehend von Manuela Pfrunders Experiment möchten wir in einer theatralen Versuchsanordnung nach diesem „neuen Ort“ suchen.

Neotopia

Wie sieht dieser neue (Stand)ort aus für jeden Einzelnen von uns?

Wer wären wir, wenn alle und alles gleich (verteilt) ist?

Fühlt es sich gerechter an, sind wir glücklicher, zufriedener in der Gewissheit, aber vielleicht auch einsamer?

Wie verständigt man sich unter diesen neuen Bedingungen?

Was bedeutet Klang, Sprache und Bewegung unter diesen neuen Vorraussetzungen?


Kein shared space mehr, sondern nur noch Besitz.



Durch Einhaltung der Abstandsregeln der jeweils geltenden Sicherheitsbestimmungen kann auch das Publikum teilnehmen an diesem einzigartigen Experiment.

Jeder auf seiner eigenen kleinen Insel.

Die totale Gerechtigkeit.

Utopie oder Dystopie?


Jeder neue Raum bringt neue Regeln und Gesetze mit sich. Wie sehen diese aus, welche Möglichkeiten, welche Chancen tun sich auf und welche Grenzen? In einer musikalisch/ theatralen Installation wollen wir Bewegungsabläufe untersuchen und Klangräume entwickeln, die Fragen stellen zu räumlichen Grundsatzverabredungen in unserer Gesellschaft.




Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ –STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierungfür Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR.Hilfsprogramm Tanz.


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In Kooperation mit dem Kulturklub und den Vielfaltsgestaltern Rosenheim.


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